Osteopathie in einem einzigen Satz zu erklären, ist gar nicht so einfach – denn sie umfasst weit mehr als nur eine einzelne Behandlungsmethode.
Für mich ist Osteopathie ein wenig wie eine Detektivarbeit am Körper. Gemeinsam mit Ihnen gehe ich auf die Suche nach den Ursachen Ihrer Beschwerden. Dabei betrachte ich nicht nur den Ort des Schmerzes, sondern den gesamten Körper und seine vielfältigen Zusammenhänge.
Während der Behandlung werden verschiedene Körpersysteme untersucht, getestet und miteinander in Beziehung gesetzt. Anschließend behandle ich die gefundenen Spannungen oder Funktionsstörungen mit sanften, gezielten und gewebeschonenden Techniken.
Ziel der osteopathischen Behandlung ist es, den Körper dabei zu unterstützen, sein natürliches Gleichgewicht wiederzufinden und die eigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Die folgenden Prinzipien bilden dabei die Grundlage meiner Arbeit: 1.Der Körper ist eine Einheit – alle Strukturen stehen miteinander in Verbindung. 2.Der Körper besitzt Selbstregulations- und Selbstheilungskräfte. 3.Struktur und Funktion beeinflussen sich gegenseitig. 4.Der Mensch wird immer als Ganzes betrachtet.
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Wo kann Osteopathie helfen?
Viele Menschen kommen mit ganz unterschiedlichen Beschwerden in meine Praxis. Häufig haben sie bereits vieles ausprobiert und wünschen sich eine Behandlung, die den Körper als Ganzes betrachtet. In der Osteopathie gehen wir davon aus, dass alle Strukturen des Körpers miteinander verbunden sind. Beschwerden entstehen daher nicht immer dort, wo sie tatsächlich spürbar sind. Ziel der Behandlung ist es, Zusammenhänge im Körper zu erkennen und Spannungen zu lösen, damit der Organismus wieder ins Gleichgewicht finden kann.
Eine wichtige Rolle spielt dabei das fasziale System. Faszien sind feine Bindegewebsstrukturen, die Muskeln, Organe, Nerven und Gelenke umhüllen und miteinander verbinden. Sie bilden ein weit verzweigtes Netzwerk im gesamten Körper. Aus osteopathischer Sicht können Spannungen oder Veränderungen über dieses Netzwerk von einer Körperregion auf eine andere übertragen werden. Deshalb liegt die Ursache von Beschwerden häufig nicht genau dort, wo der Schmerz tatsächlich spürbar ist.
Genau hier setzt die osteopathische Behandlung an: Sie versucht, die ursprüngliche Ursache der Beschwerden aufzuspüren und zu behandeln – nicht nur das Symptom.
Mögliche Anwendungsbereiche
Osteopathie kann unter anderem unterstützend eingesetzt werden bei: Beschwerden des Bewegungsapparates •Rückenschmerzen •Nacken- und Schulterverspannungen •Gelenkbeschwerden •Bewegungseinschränkungen •Beschwerden nach Verletzungen oder Operationen Kopf- und Nackenbeschwerden •Kopfschmerzen •Migräne •Kieferbeschwerden (CMD) •Schwindel
Funktionelle Beschwerden •Verdauungsbeschwerden •Bauchschmerzen ohne klare Ursache •Atemeinschränkungen
Stressbedingte Beschwerden •innere Unruhe •Schlafprobleme •Erschöpfung •körperliche Reaktionen auf Stress
Da jeder Mensch einzigartig ist, erfolgt jede Behandlung individuell und auf Ihre persönliche Situation abgestimmt. Sie sind unsicher, ob Osteopathie für Ihre Beschwerden geeignet ist? Gerne nehme ich mir Zeit, Ihr Anliegen mit Ihnen zu besprechen und gemeinsam zu schauen, ob eine osteopathische Behandlung sinnvoll sein kann.
Sie können mich telefonisch kontaktieren oder mir eine Nachricht über das Kontaktformular auf dieser Website senden. Ich melde mich zeitnah bei Ihnen zurück.
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Kosten der Behandlung
Die Abrechnung erfolgt auf Grundlage des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker (GebüH).
Die Kosten richten sich nach Dauer und individuellem Behandlungsaufwand und bewegen sich in der Regel in folgendem Rahmen:
Ersttermin (ca. 90 Minuten): etwa 110–130 € Dieser Termin beinhaltet eine ausführliche Anamnese, eine körperliche Untersuchung sowie die erste osteopathische Behandlung.
Folgetermin (ca. 60 Minuten): etwa 90–110 €
Viele private sowie gesetzliche Krankenkassen erstatten anteilig die Kosten osteopathischer Behandlungen. Die Höhe der Erstattung richtet sich nach den jeweiligen Vertragsbedingungen Ihrer Krankenkasse.
Ich empfehle Ihnen daher, sich vor Beginn der Behandlung bei Ihrer Krankenkasse über eine mögliche Kostenübernahme zu informieren.
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Dauer der Behandlung
Erster Termin: Bitte planen Sie etwa 90 Minuten ein. Dieser Termin beinhaltet eine ausführliche Anamnese, Untersuchung und erste osteopathische Behandlung.
Folgetermine: Die Dauer beträgt in der Regel etwa 60 Minuten.
Individuelle Abweichungen können je nach Beschwerdebild möglich sein.